Du willst geduldig reagieren. Und dann liegt da dieses zerbrochene Glas in der Küche. Saft überall. Ein Kind schreit, das andere erstarrt. Bevor du denken kannst, bist du laut geworden. Der eigentliche Schmerz kommt oft erst danach: diese innere Stimme, die sofort urteilt, dich kleinmacht, dich als „Versager" abstempelt. Genau hier entscheidet sich, ob du im Alltag stabil bleibst oder innerlich zerbrichst. Selbstliebe beginnt nicht in ruhigen Momenten. Sie beginnt im Chaos.
„In der Schule funktioniert das Kind super.“ Ein Satz, der meist als Kompliment gemeint ist. Er beschreibt ein Kind, das Erwartungen erfüllt: ruhig, konzentriert, angepasst, leistungsbereit. Was er nicht beschreibt, ist der Preis dieser Anpassung. Immer häufiger zeigt sich ein Muster, das pädagogisch zu wenig thematisiert wird: Kinder, die im schulischen Kontext stabil wirken, brechen außerhalb dieses Rahmens zusammen - zu Hause, am Nachmittag oder am Wochenende.
„Ich liebe mein Kind – aber ehrlich: Manchmal ist es einfach zu viel." Was, wenn dieses Gefühl nicht bedeutet, dass Kinder „zu viel" sind, sondern dass unsere Systeme zu eng geworden sind?
Der Advent muss nicht perfekt sein, sondern er braucht Balance: Ein bisschen Zucker und echtes Essen. Schöne Highlights und langweilige Routine. Viele Reize und echte Pausen.
Wie wir über Kinder sprechen, prägt, wie sie sich selbst sehen. Warum „nicht falsch“ immer noch falsch klingt – und wie eine Sprache aussehen kann, die Kinder stärkt, statt sie zu bewerten.
Kinder lernen Selbstliebe nicht aus Büchern. Sie lernen sie von uns. Ein Gedankenanstoß dazu und eine praktische Übung für Familien in der neuen Ausgabe von meinem Newsletter "Der Begleiter".
Kinder brauchen Erwachsene. Nicht als Richter, nicht als Projektleiter. Sondern als Menschen, die ihnen dienen. Dienen heißt, Räume zu schaffen, Grenzen als Geländer zu setzen und Verantwortung zu übernehmen. Nicht jeder Wunsch, nicht jede Perfektion – sondern Balance und geteilte Last.
Spiegeln ist viel mehr als Nachplappern. Es ist echte Beziehung. Wie Zuhören Kindern hilft, Zugang zu ihren eigenen Emotionen zu finden, wird oft unterschätzt. Im Artikel liest du, wie das im Alltag gelingt.
Die Diagnose einer “Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)” – bzw. Neurodiversität – kann für Eltern und Kinder gleichermaßen eine Erleichterung wie auch eine Herausforderung sein. Wichtig ist: Gehen Sie nach der Diagnose gezielt und strukturiert vor, um Ihrem Kind die bestmögliche Unterstützung zu bieten. In diesem Artikel wird ein optimaler Fahrplan skizziert, der Eltern, Lehrkräften und Fachpersonen die nötige Orientierung bietet.
Stellen Sie sich vor, Sie können keine Bilder in Ihrem Kopf erzeugen – keine Gesichter, keine Orte, keine Erinnerungen. Für Menschen mit Aphantasie ist das Alltag. Wie wirkt sich das auf Lernprozesse, kreative Aufgaben oder persönliche Beziehungen aus? Was können Sie tun, um Betroffene zu unterstützen – und könnte es sein, dass auch Ihr Kind betroffen ist?
Ist es eine Superkraft – oder doch eher eine Krankheit/Störung? Eine schlechte Sache – oder etwas Gutes? Eine Abweichung von der Norm, wie das Wort „Neurodivergenz“ suggeriert?
Biografiearbeit ermöglicht es, persönliche Tiefpunkte in Wendepunkte zu verwandeln. Durch gezielte Selbstreflexion und die Analyse eigener Lebensereignisse können verborgene Muster erkannt und persönliches Wachstum gefördert werden. Dieser Prozess unterstützt dabei, aus Herausforderungen zu lernen und eine erfülltere Zukunft zu gestalten.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum Kinder das Laufen lernen? Nicht wegen einer Belohnung, nicht wegen Noten oder Anerkennung. Sie tun es aus Neugier – aus dem inneren Wunsch heraus, die Welt zu entdecken und ihren eigenen Weg zu finden. Diese natürliche Motivation zeigt, wie wichtig es ist, Kindern Raum, Zeit und Vertrauen zu geben, damit sie in ihrem eigenen Tempo lernen können.