
Schule ist kein Trainingslager: Warum viele Kinder funktionieren – und später erschöpfen
„In der Schule funktioniert das Kind super.“
Ein Satz, der meist als Kompliment gemeint ist. Er beschreibt ein Kind, das Erwartungen erfüllt: ruhig, konzentriert, angepasst, leistungsbereit. Was er nicht beschreibt, ist der Preis dieser Anpassung. Immer häufiger zeigt sich ein Muster, das pädagogisch zu wenig thematisiert wird: Kinder, die im schulischen Kontext stabil wirken, brechen außerhalb dieses Rahmens zusammen – zu Hause, am Nachmittag oder am Wochenende.




