Schule ist kein Trainingslager: Warum viele Kinder funktionieren – und später erschöpfen

„In der Schule funktioniert das Kind super.“
Ein Satz, der meist als Kompliment gemeint ist. Er beschreibt ein Kind, das Erwartungen erfüllt: ruhig, konzentriert, angepasst, leistungsbereit. Was er nicht beschreibt, ist der Preis dieser Anpassung. Immer häufiger zeigt sich ein Muster, das pädagogisch zu wenig thematisiert wird: Kinder, die im schulischen Kontext stabil wirken, brechen außerhalb dieses Rahmens zusammen – zu Hause, am Nachmittag oder am Wochenende.
Kein Kind ist zu viel

„Ich liebe mein Kind – aber ehrlich: Manchmal ist es einfach zu viel.“
Was, wenn dieses Gefühl nicht bedeutet, dass Kinder „zu viel“ sind, sondern dass unsere Systeme zu eng geworden sind?
Warum der Advent Kinder manchmal überfordert und was wirklich hilft

Der Advent muss nicht perfekt sein, sondern er braucht Balance:
Ein bisschen Zucker und echtes Essen.
Schöne Highlights und langweilige Routine.
Viele Reize und echte Pausen.
Sprache formt Wirklichkeit

Wie wir über Kinder sprechen, prägt, wie sie sich selbst sehen. Warum „nicht falsch“ immer noch falsch klingt – und wie eine Sprache aussehen kann, die Kinder stärkt, statt sie zu bewerten.
Resonanz: Wie Sprache Beziehung schafft | Julian Lehnhardt

Dieser Artikel ist am 20.10.2025 in meinem Newsletter „Der Begleiter“ erschienen.
Er handelt von Resonanz und davon, wie Sprache Beziehung schafft.
Self-love begins with us and grows with our children

Children don’t learn self-love from books.
They learn it from us.
A thought to reflect on – and a practical exercise for families – in the new edition of my newsletter “Der Begleiter.”
Liebst du dich eigentlich?

Kinder lernen Selbstliebe nicht aus Büchern.
Sie lernen sie von uns.
Ein Gedankenanstoß dazu und eine praktische Übung für Familien in der neuen Ausgabe von meinem Newsletter „Der Begleiter“.
When adults choose to serve, not to rule – what children truly need

Children need adults. Not as judges, not as project managers. But as people who serve them. To serve means creating spaces, setting boundaries as railings rather than walls, and taking responsibility. Not every wish, not perfection – but balance and a shared burden.
Wenn Erwachsene dienen statt herrschen – was Kinder wirklich brauchen

Kinder brauchen Erwachsene. Nicht als Richter, nicht als Projektleiter. Sondern als Menschen, die ihnen dienen. Dienen heißt, Räume zu schaffen, Grenzen als Geländer zu setzen und Verantwortung zu übernehmen. Nicht jeder Wunsch, nicht jede Perfektion – sondern Balance und geteilte Last.
Spiegeln schafft Beziehung – Kinder spüren: Ich werde gehört

Spiegeln ist viel mehr als Nachplappern. Es ist echte Beziehung. Wie Zuhören Kindern hilft, Zugang zu ihren eigenen Emotionen zu finden, wird oft unterschätzt. Im Artikel liest du, wie das im Alltag gelingt.